Die Wurzeln der Burkharde reichen weit in die Vergangenheit. Sie mögen sich rühmen, Nachfahren des speerkühnen Hiltamar zu sein, der - im Blut der Chatten stehend - im Kampf mit den Kohorten Caracallas nahe des Iva (Main) gefallen ist.
Im Zuge der allmählichen, germanischen Besiedelung der von den Römern aufgegebenen Länder zogen die Altvorderen Notkers immer weiter gegen Süden. Seine Sippe vollzog - gemeinsam mit vielen anderen, ethnologisch teilweise sehr unterschiedlichen Sippen und Stämmen - im Lauf der Jahrhunderte die Ethnogenese der Alamannen.
Als die Alamannen Anfang des 6. Jh. von den Merowingern endgültig geschlagen wurden (vgl. Schlacht von Zülpich), ließen sie sich im Gebiet des heutigen Vorarlberg nieder und begründeten die Siedlung Rhî-Ems. Das Land stand viele Jahre unter dem Protektorat Theoderichs (Ostgoten), wurde dann aber einer fränkischen Verwaltung übergeben.