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Sih Frewen & Legio III ItalicaSih Frewen >>> Historischer HintergrundDie von Augustus ausgehende Neuordnung des römischen Staatswesens, die den Prinzipat begründete, bildet den unbestrittenen Auftakt der kaiserzeitlichen Epoche. Ihr Ende dagegen kann mit je plausibler Begründung unterschiedlich datiert werden. Im Prinzip gehört auch die Spätantike als „Späte Kaiserzeit“ noch zur Kaiserzeit. Die herkömmliche Epochengrenze bildet das Verlöschen des weströmischen Kaisertums mit Romulus Augustulus im Jahre 476, doch sieht die neuere Forschung dieses Datum immer weniger als eine wirkliche Zäsur an (siehe dazu Ende der Antike). Vieles spricht dafür, den Wandel des Herrschaftssystems unter Diokletian und die Hinwendung Konstantins I. zum Christentum, also die Jahre um 300, als Ende der „klassischen“ Römischen Kaiserzeit zu betrachten (siehe Spätantike), da sich damals eine Reihe von grundlegenden Veränderungen vollzogen. Althistoriker verstehen unter der „Kaiserzeit“ daher normalerweise nur die Epoche des Prinzipats zwischen 27 v. Chr. und 284 n. Chr. In der Archäologie wird auch ein Abschnitt (ca. 1 bis 375 n. Chr.) der Frühgeschichte der an das Imperium Romanum angrenzenden Gebiete Europas als Römische Kaiserzeit bezeichnet. |
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