mashART – Alamannen von Rhî-Ems, Kulturverein


 
   

COHORS VII RAETORVM EQVITATA

Römerverein Militär und Handwerk e.V. – COH VII RAET
Zeitfenster der Darstellung: 121 n. Chr.


Die Anfänge des Vereins lagen in der Darstellung römischer Auxiliar-Soldaten. Dazu wurden fast alle Ausrüstungsgegenstände selbst hergestellt. In den Jahren 2000 bis 2007 nahm der Verein bereits an verschiedenen Römerfesten teil (Trier, Xanten, Koblenz, Augst... um nur die größten zu nennen).

Heute ist die Darstellung des Vereins sowohl die einer römischen Auxiliareinheit die in Koblenz-Niederberg gelegen hat, als auch (und das mittlerweile vorrangig) des römischen Handwerks mit Steinmetz *, Schmied, Korbflechter, Schieferschläger, Töpfer, Buntmetallbearbeiter, Knochenschnitzerin, Brettchenweberin *, Kettler mit einem Marktstand für militärische Ausrüstung.

Die * weisen auf einen besonderen Qualitätsanspruch hin:

Der Steinmetz hat u. a. eine pompeianische Trichtermühle, eine olynthische Schiebemühle, diverse Handmühlen und eine Steinsäge (alles natürlich voll funktionsfähig) gebaut.

Die Brettchenweberin hat die Prachtmäntel von Thorsberg und Vehnemoor nachgewebt (die Borten und an den fertigen Stoff angewebt) und arbeitet derzeit am Kesseltuch 1 von Hochdorf.


[ WebSite der COHORS VII REATORVM EQVITATA e. V. ]


>>> Historischer Hintergrund

Die COHORS VII RAETOVM EQVITATA wurde u.a. durch einen Weihestein und zahlreiche Ziegelstempel im Kastell Koblenz-Niederberg nachgewiesen. Dabei handelte es sich um eine teilberittene Einheit mit ca. 600 Soldaten (davon 120 Reiter). Das 2,8 ha große Kastell sicherte einstmals den Brückenkopf nach Koblenz und riegelte die von Osten an Ehrenbreitstein vorbeiführende Straße nach Koblenz ab.

Der LIMES verläuft in 7 km Entfernung.

(Quelle: www.coh-vii-raet.de)


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